Home

 

 

 

 

Geschichtliche Daten:

 

1836
Eröffnung der Landwirtschafts- und Gewerbeschule im heutigen Regierungsgebäude der niederbayrischen Regierung mit Unterricht im Modellieren usw.

1870
Erstmals Idee für eine Töpferschule von Bürgermeister Dr. Gehring, Rektor der Gewerbeschule Sperl und Hafnermeister F. Reither

4.11.1873
Eröffnung der "Königlichen Töpferschule" mit Unterstützung von Regierungspräsident v. Lipowsky. Schüler: zwei Gesellen, später noch drei Gesellen und zwei Lehrlinge. Lehrer: Praxis - Franz Reither Theorie - Friedrich Schenk Finanzen - Adolf Böhm. Später dazu gekommen: Anton Weinzierl

Voraussetzungen für die Schule war eine vorherige betriebliche Ausbildung. Die Schüler waren in einem Internat untergebracht. Das Licht mußte dort um 21.00 Uhr gelöscht werden, Gesellen hatten Ausgang bis 22.00 Uhr. Der Besuch von Wirtshäusern wurde nicht gerne gesehen, er vertrug sich anscheinend nicht mit dem anständigen, sittlichen Betragen, das von den Schülern erwartet wurde.
"Das Bewußtsein, der Töpferschule anzugehören, muß den jungen Handwerker erheben, dessen Ehrgefühl erhöhen und sich in allen seinen Handlungen aussprechen." (Zitat aus: "Die Staatliche Fachschule für Keramik Landshut" von Gertrud Benker)

Die Arbeitszeit war von 6.00 - 18.00 Uhr mit zwei Stunden Pause. Es wurden hauptsächlich Öfen hergestellt. Alle Waren wurden verkauft. Die Schüler hatten einen Tageslohn von 69 Pf. Als Gebäude dienten für den Theorieunterricht die Gewerbeschule im Regierungsgebäude und für die Praxis das ehemalige Graf´sche Fabrikgelände an der Bauhofstraße.

1.10.1903
Namensänderung: "Keramische Fachschule Landshut" (zusätzlicher Titel: Fachschule für Kunsttöpferei und Ofenbau) Einzug in ein neues Gebäude: (Ober-) Realschule am Marienplatz (heute FOS). Die Schule bestand aus zwei Jahren Vorschule, zwei Jahren Fachschule und einem Jahr Fortbildungskurs für Gesellen. Lehrer: Wilhelm Rudolph (Reallehrer) und sieben Fachlehrer. Das Schulgeld betrug 20 DM im Jahr für Deutsche und 40 DM für Ausländer.

30.1.1912
Die Schulprüfung der Vorschule wurde der Gesellenprüfung und die der Fachschule der Meisterprüfung gleichgesetzt.

1924
Umzug in die Präparandenschule am Marienplatz (heute KFL)

1930-1973
Ausbildungsmöglichkeit zum Ziegler

9.4.1941
Meisterschule für Keramik, staatl. Berufsfachschule und Berufsschule

1946
Lizenz zur Wiedereröffnung nach dem Krieg

1983-1988
Umbau der alten Zieglerschule

1983
Gründung der "Freunde und Förderer der Keramischen Fachschulen Landshut"

Schulgeschichte Schülerzahlen:

1873 : erst 2 (später 7)
1880 : ca. 15
1910 : ca. 35
1929 : ca. 73 (erstmals Mädchen/Frauen)
1973 : ca.100

2007

Schüler: FS 1 à 10
  FS 2 à 10
  BFS 1 à 28
  BFS 2 à 25
  BFS 3 à 27
  BS 10 à 5
  BS 11 à 7
  BS 12 à 3
Lehrer: Hauptamt 12
  Nebenamt 1
  Nebenberuf 4
Personal: Sekretariat 2
  Haus 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

Klassenbild

Entwurfszeichnen

Modellieren

Tonaufbereitung

Dreherei

Formerei

Trockenraum

Brennhaus